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Social Location-based Services

Social Location-based Services bieten die Möglichkeit, als Nutzer dem eigenen sozialen Umfeld sofort mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Sie bieten die Möglichkeit zu sehen, ob sich noch andere Freunde in dem Gebäude oder in dem Areal des Nutzers befinden, und mit diesen zu kommunizieren. Zudem bezeichnen Social Location-based Services auch die seit 2010 in Mode gekommenen standortbezogenen Spiele und Apps wie Foursquare, Gowalla oder Loopt, Für Furore sorgte im Jahr 2016 die GPS-basierte App Pokemon-go, die virtuelle Inhalte mit der realen Welt verband. Im Retail zielen Anbieter von Social Location-based Services vor allem darauf, dass Kunden gleichzeitig als Promoter fungieren und attraktive Angebote aus einer Shopping App direkt mit ihren Kontakten teilen.

Social Location-based Services sind aber in einer ganz anderen Branche am stärksten vertreten: Im Profisport. In Stadien, Arenen und im direkten Kontakt mit den Fans spielen Social Location-based Services ihre Stärken so optimal aus, dass man in diesem Fall von Location Based Sports Marketing spricht. Die NHL (die US-amerikanische Eishockey-Profiliga) ist sogar eine offizielle Partnerschaft mit Foursquare eingegangen. Beim Saisonstart versorgte die Liga diejenigen Fans, die über Foursquare „eincheckten“ mit Tipps, Insiderinformationen und Hinweisen auf „secret locations“. Die Basketballliga NBA ist einen Schritt weitergegangen und hat mit Turnstile gleich ein eigenes Netzwerk entwickelt, dass das virtuelle Einchecken in „echte“ Veranstaltungsorte ebenso ermöglicht wie in TV-Spiele. Facebook und Twitter sind ebenso eingebunden, so dass User über beide Netzwerke das Spiel kommentieren können. Natürlich gibt es für jedes Einchecken virtuelle Preise, Highscore-Listen und sonstige Belohnungen.

Zusätzlich sind Location-based Services ein mächtiges Tool im Ticketing sowie für Cross- und Upselling-Maßnahmen. Denn erstmals haben die Clubs einen Überblick, welcher Fan sich tatsächlich beim Spiel befindet. Und sie bekommen eine Übersicht über die Demografie ihrer Fans. Mit “Connected Arena” hat das Bamberger Unternehmen Favendo 2017 ein ganzheitliches Konzept für Stadien- und Arena-Betreiber vorgelegt, das sensorbasiert sowohl die Bedürfnisse der Zuschauer als auch des Facility Managements abdeckt. Inklusive Indoor-Navigation, Asset Tracking, Proximity Notifications und Alert-Funktionen.