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LoRaWan

Mit bis zu 40 km Reichweite in ländlichen Gebieten und 2 km im Stadtgebiet gehört LoRaWan (Long Range Wide Area Network) zu den reichweitenstärksten Technologien für Positionierung. Entwickelt wurde das Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll für die Kommunikation im Internet der Dinge, die Spezifikationen werden von der LoRa-Alliance, einer Non-profit-Organisation initiiert von Industrieunternehmen aus allen Branchen, festgelegt und sind frei verfügbar. Neben der großen Reichweite gehört zu den Vorteilen auch die Fähigkeit, Gebäude zu durchdringen, bis zu einem gewissen Grad können auch unterirdische Räumlichkeiten versorgt werden.

Hohe Reichweite

Niedrige Anschaffungskosten

Sehr energieeffizient

Nicht für die Übertragung größerer Datenmengen geeignet

 

Typischerweise ist die LoRaWAN Netzwerkarchitektur sternförmig angelegt, die Endgeräte kommunizieren dabei mit Gateways, die wiederum durch Standard IP-Verbindungen mit dem Netzwerkserver verbunden sind. Generell ist die Kommunikation dabei bidirektional, mit drei Gerätevarianten. Geräte der Klasse A arbeiten mit dem ALOHA-Protokoll. Dabei sendet das Gerät seine erzeugten Datenpakete an das Gateway, gefolgt von zwei Download Receive-Fenstern, die für einen Datenempfang genutzt werden können. Ein erneuter Datentransfer kann nur durch das Endgerät bei einem erneuten Upload initiiert werden. Klasse B-Geräte öffnen zusätzlich dazu zu festgelegten Zeiten Download-Receive-Fenster getriggert von einem Beacon-Signal vom Gateway. Beinahe permanent aktiv sind Endgeräte der Klasse C.

Die Datenrate variiert dabei von 0,3 kbit/s bis zu 50 kbit/s. Je nach Anwendungsfall hat die Batterie eine Lebensdauer von 2 bis 15 Jahren.