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Ultraschall

Positionsbestimmung via Ultraschall: Ultraschall Positionierung nutzt Audiosignale im Bereich zwischen 18 und 22 kHz. Die hochfrequenten, digitalen,  akustischen Signale sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar und werden über gängige Lautsprecher zum Beispiel in Smart-TVs übertragen. Es muss sich dabei nicht um physische Stand-alone-Devices  handeln, wie beispielsweise bei iBeacons . Der Begriff Ultraschall-, uBeacon oder Audiobeacon meint ausschließlich das codierte Signal.

unabhängig von GPS/Bluetooth

Weltweit verfügbar

keine zusätzliche Hardware notwendig

Datenschutzrechtliche Problematik 

eingeschränkte Reichweite 

In das Signal werden ähnlich einem Wasserzeichen Informationen zum Beispiel zum Standort moduliert. Diese Technologie wird deshalb auch Audiowatermarking genannt. Als Empfänger der Signale dient das Mikrofon eines Smartphones, das die Signale auch decodieren kann und über die korrespondierende App die entsprechenden Location-based Services, Proximity Marketing etc., auf dem Mobiltelefon triggern kann. Dies funktioniert über eine Entfernung von bis zu sieben Metern, solange keine Wände dazwischen kommen. So können Kunden zum Beispiel mit Rabattcodes, Sale-Infos etc versorgt werden. Genau wie VLC / IPS kann Ultraschall auf diesem Weg auch zur Positionierung eingesetzt werden. Ein Vorteil der Technologie liegt darin, dass sie auch von Usern genutzt werden kann, die GPS– oder Bluetooth auf ihrem Smartphone deaktiviert haben. uBeacons werden als Device beispielsweise unter dem Markennamen SonoBeacon™ vertrieben. Ein einheitlicher Standard für die Technologie liegt aktuell noch nicht vor.

Sicherheitsexperten der Technischen Universität Braunschweig haben bei einer Untersuchung von insgesamt 1,3 Millionen Apps 2017 mindestens 234 Apps für das Google-Betriebssystem Android identifiziert, die Nutzer über verschiedene Geräte hinweg mit Ultraschall-Signalen verfolgen. Die Apps sollen dann unbemerkt Daten über das Handy und seinen Benutzer an Werbetreibende zurücksenden. Dieses Ultraschall-Tracking kommt hauptsächlich in den USA und Südost-Asien zum Tragen. Die oft zum Einsatz kommenden Tracking-Software SilverPush wird von Anti-Viren-Dienstleistern als Malware eingestuft. Unter den 234 Apps waren auch die der Fast-Food-Ketten McDonald’s und Krispy Kreme und das Spiel „Pinoy Henyo“.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/android-lauschtechnik-auf-234-apps-entdeckt-a-1146670.html